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Trüffel
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Der Trüffel „Der schwarze Diamant der Küche“
Der Trüffel gehört zur Gattung der Edelpilze. Er ist meist von schwarzer Farbe und wächst vollständig unter der Erde. Am häufigsten ist der Schwarze Trüffel (Tuber melanosporum) auch Périgord-Trüffel anzutreffen. Der Übername „Schwarzer Diamant“ rührt von den kleinen sechskantigen Warzen her mit denen der Trüffel übersät ist. Der Weisse Trüffel (Tuber magnatum pico) ist die kostbarste Knolle. Ihre Farbe ist abhängig vom Baum, unter dem sie wächst. Die besten Trüffel wachsen im norditalienischen Piemont, es gibt sie aber auch in der Emilia Romagna, Umbrien, Toscana und in den Abruzzen. In der Schweiz findet man am häufigsten den Burgunder Trüffel (Tuber Uncinatum). Die Gebiete in denen Trüffel gedeihen können sind trockene unfruchtbare Landschaften, kalk- oder sandhaltig, meist in der Nähe von Eichen, Buchen, Kastanien oder Haselnusssträuchern. Der Schwarze Trüffel wächst vom Frühjahr und braucht eine Reifezeit von 7-9 Monaten. Ihre Saison reicht von Mitte November bis März. Sorgfältig gereinigt und in Haushaltspapier eingewickelt, kann der Trüffel in einem verschlossenen Terracottagefäss oder Tupperware bis zu 10 Tagen aufbewahrt werden. Das Papier sollte aber täglich erneuert werden. In Reis kann der Trüffel nur bedingt gelagert werden, da es dem Trüffel die ganze Feuchtigkeit entzieht. Frisch schmeckt der Trüffel aber immer noch am besten. Trüffel werden mit ausgebildeten Hunden oder Schweinen gesucht. Der Geschmack und der Geruch des Trüffels ist absolut einzigartig. Teofrasto, 300 Jahre vor Christus definierte die Trüffel als Gemüse ohne Wurzel, welche während dem Herbstregen mit Gewitterdonner wachsen.
Ausbildung des Lagotto Romagnolo zum Trüffelhund
Mit dem praktischen Ueben kann schon im Welpenalter angefangen werden. Das Preydummy ist für diese Arbeit bestens geeignet, kann man doch ein Stück Greyerzerkäse sowie ein in Trüffelöl getränktes Haushaltspapier oder ein Stück Trüffel darin verstecken und so den Welpen spielerisch an den Geschmack gewöhnen. Hat man kein Preydummy tut es auch ein alter Socken. Nimmt der Welpe den Dummy in den Fang, wird er sofort positiv bestätigt indem man ihm etwas Käse aus dem Dummy füttert. So verbindet er schon bald den Duft des Trüffels mit dem Käse. Später lässt man den Welpen den Dummy apportieren, und wiederum kriegt er als Belohnung ein Stück Käse. In der zweiten Stufe versteckt man den Preydummy in der Wohnung oder im Freien an allen möglichen und unmöglichen Orten. Am Anfang lässt man den Hund zuschauen und mit dem Kommando „such“ wird er sich den Dummy schnell holen. Hat er dies kapiert kann man anfangen den Dummy zu vergraben. Der Hund wird dabei immer mit dem Kommando „such“ losgeschickt und weiterhin immer mit etwas Käse belohnt. Haben sie Geduld bis der Hund auch diese Übung begriffen hat. Klappt auch das kommt nur noch der Trüffel in den Dummy. Belohnt wird natürlich immer noch nach jeder erfolgreichen Suche. Bei der letzten Stufe wird der Trüffel ohne Dummy schon am Vorabend im Wald vergraben, am Anfang nicht zu tief, um dem Hund die Suche zu erleichtern. Wichtig die Stelle mit etwas markieren, damit man sie auch sicher wieder findet. Sie führen nun den Hund an der Leine durch den Wald und laufen das Gelände langsam ab. Reagiert er auf den Trüffel mit Scharren oder Graben wird der Hund sofort positiv bestätigt. Auch wenn der Hund nicht gleich das erste Mal auf den Trüffel reagiert, lassen sie ihm Zeit. Unsere 5 Monate alte Hündin, frass ihren ersten Trüffel genüsslich als wir ganz vertieft beim Marroni suchen waren.
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